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DONATI-Tagung 2011

31. Juli 2011 – Strahlender Sonnenschein. Und am Horizont über dem Bodensee die Alpen. Der Blick vom Spetzgart, auf einer Anhöhe oberhalb Überlingens thronend, ist überwältigend. Dort, im Salem College, kamen im Juli 2011 die Stipendiaten und Alumni der Esther-und-Silvius-Dornier-Stiftung zusammen. Der Zauber des spiritus loci weitet Seele und Sinne.

 

Besuch des Dornier-Museums

Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Familien- und Unternehmensgeschichte DORNIER. Silvius Dornier, Sohn des genialen Unternehmensgründers Claude Dornier, war es ein persönliches Anliegen, die Donati ins 2010 gerade neu eröffnete Dornier-Museum nach Friedrichshafen einzuladen. Eindrücklich vermittelt die Ausstellung die Faszination vom Fliegen und vom Aufbruch ins Weltall. 


Anschaulich tritt der visionäre Erfindergeist Claude Dorniers und sein umtriebiges Unternehmertum hervor, das sich weit über die Luftfahrt hinaus erstreckte – von der Entwicklung alternativer Antriebstechniken über den Bau von Webstühlen bis hin zu neuartigen medizintechnischen Geräten. Da sich all dies in den Umbrüchen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts abspielte, war der Besuch der Ausstellung zugleich eine große Geschichtsstunde und eine differenzierte Betrachtung über die politischen und ethischen Konflikte der Ingenieurskunst. Und so verschweigt das Museum nicht Leid und Zerstörung, das im Krieg die Luftwaffe mit Bombern aus der Produktion Dorniers über Menschen und Städte brachte.


Vereinsgründung

Der zweite Schwerpunkt der Tagung war die Gründung des DONATI e.V. Damit haben die Aktivitäten der Donati einen eigenständigen organisatorischen Rahmen erhalten und die Altstipendiaten rücken in die Verantwortung. 


Nach Morgenlauf und einem Bad im Bodensee endete die Tagung nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Spetzgart. 

 
J.K., ehemaliger Dornier Stipendiat