Claude-Dornier-Preisverleihung

8. März 2012 – Der erste Claude-Dornier-Preis wurde während einer Feierstunde am 06. März 2012 vor rund 120 geladenen Gästen im Dornier Museum in Friedrichshafen verliehen.

 

Die Preisträger Stefan Futterknecht vom Nellenburg Gymnasium Stockach, Daniel Pujiula-Buhl vom Schillergymnasium in Hameln und Bettina Stegmaier vom Kreisgymnasium Riedlingen nahmen als Symbol für den Preis jeweils ein speziell angefertigtes Modellflugzeug freudestrahlend entgegen. „Es war spannend zu erleben, wie die Aufgabenstellung gemeinsam im Team gelöst wurde und dabei hat es jede Menge Spaß gemacht“, so Bettina Stegmaier, die sich sehr für Physik interessiert.


Bärbel Dornier vom Stiftungsrat der "Esther und Silvius Dornier Stiftung zur Förderung begabter Schüler" sprach ihre Hoffnung aus, dass die Preisträger „Gestalter sind, die Veränderungen in die Gesellschaft hineintragen werden“. Für ihren beruflichen Weg riet Bärbel Dornier, „dass Ihr allzeit Sinn und Bedeutung dessen, was Ihr tut, prüft. Bleibt Euch treu. Fragt Euch immer: Was motiviert mich?“ Und: „Behaltet das Gemeinwohl im Auge.“


Dieser Empfehlung pflichtete Dr. Bernhard Bueb, ehemaliger Leiter der Schule Schloss Salem, bei. „Bleibt unabhängig von Machtgelüsten oder falscher Anerkennung“, sagte der Buchautor während der Gesprächsrunde im Museum, die SZ-Mediendirektor Joachim Umbach moderierte. Als Basis allen beruflichen Erfolgs sah Bueb „ein starkes Selbstwertgefühl bei jungen Menschen“. Der Claude-Dornier-Preis sei eine „Herausforderung“, die Mut erfordere – auch den Mut, sich einer Enttäuschung auszusetzen, wenn andere gewinnen. Rückschläge zu verarbeiten, aber auch die Erkenntnis, dass Erfolg nur im Team möglich ist, gehöre zum Vermächtnis von Claude Dornier, sagt dessen Enkel Cornelius Dornier. 


Dr. Bernd Sträter, Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule, warb für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), weil Exportartikel – Deutschlands Wohlstandsgarant schlechthin – gute Ingenieurleistungen voraussetzen. Rudolf Lehn, der Leiter des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg, empfahl, „die Leistungsbereitschaft von Jugendlichen in der Gesellschaft hoch anzuerkennen“.


Quelle: Schwäbische Zeitung Online